Über Julia

Mein Name ist Julia Saarinen, und die Gebärdensprache hat mich schon als Kind fasziniert.

Seit 2006 biete ich für hörende Schüler:innen aller Altersklassen Sensibilisierungs-Workshops zum Thema Gebärdensprache und Gehörlosigkeit an.

Welche Menschen verwenden Gebärdensprache, und wie kann man mit den Fingern Buchstaben in die Luft zaubern? Ist die Gebärdensprache auf der ganzen Welt gleich? Warum sind die Begriffe „taubstumm” und „Zeichensprache” unpassend, und wie kann ich als Hörende:r gehörlose Menschen ansprechen?

Mit diesem Projekt will ich junge Menschen dafür sensibilisieren, was Gehörlosigkeit bedeutet, wie sich Gehörlose verständigen und was diese Menschen ausmacht.

Die Teilnehmer:innen erleben eine bewusstere Wahrnehmung der eigenen Sinne, verlieren Berührungsängste und finden sich interessiert in die Welt der Gebärdensprachnutzer:innen ein.

Mir ist es wichtig, einen Beitrag zur Kommunikation zwischen hörenden und gehörlosen Menschen zu leisten.

Olaf Hoppel, der gehörlose Hase mit den längsten Hasenohren der Welt, ist dabei der pfiffige Protagonist, der die Kinder durch den Workshop begleitet und ihnen spielerisch und kreativ Einblicke in seine Welt ermöglicht.

Im pädagogischen Bereich wird mein Buch „Olaf Hoppel und die Geheimsprache“ im Elementar- und Primarbereich von der Fachkommission der KMK (zur Überprüfung von Lehr- und Lernmittel für den Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation) empfohlen.

2017 durfte ich in Niederösterreich für meine Tätigkeit den Liese-Prokop-Anerkennungspreis von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner entgegennehmen.
www.liese-prokop-frauenpreis.at

2018 habe ich mein Angebot mit einem Workshop zum Thema aktive Mobilität und Verkehrssicherheit für Kinder erweitert. Dabei begleiten wir den aufmerksamen gehörlosen Hasenjungen im Straßenverkehr, der die Kinder anschaulich und einprägsam auf mögliche Gefahrenquellen hinweist.

Der Sensibilisierungs-Workshop zur aktiven Mobilität wird auch im Rahmen des Aktionsprogramms Schulisches Mobilitätsmanagement (www.graz.at/SMM) in Graz angeboten!

Ich bin als Autorin, Referentin an Schulen und als Fernsehschauspielerin (Julia von Juni) tätig und freue mich auf eine erlebnisreiche Stunde mit euch.

Eure Julia

Was bedeutet mir die Gebärdensprache?

Ich bin in einer hörenden Familie aufgewachsen, habe aber schon als Kind mit großem Interesse Menschen beobachtet, die gebärdet haben. Ab Oktober 2002 nahm ich dann Gebärdenunterricht. Vom ersten Moment an war ich von dieser Sprache fasziniert – und bin es bis heute. Seit 2006 halte ich Lesungen mit einem anschließenden Sensibilisierungs-Workshop zur Gebärdensprache.

Der Vater meiner wunderbaren Kinder ist Gebärdensprachler, unsere beiden hörenden Mädchen wachsen bilingual auf. Die Gebärdensprache ist für mich eine der „bewegendsten“ Sprachen der Welt und ein wesentlicher Teil meines Alltags.

Was bedeutet mir die Gebärdensprache?

Ich bin in einer hörenden Familie aufgewachsen, dennoch habe ich als Kind mit großem Interesse Menschen beobachtet, die gebärdet haben. Im Oktober 2002 hatte ich meinen ersten Gebärdenunterricht. Vom ersten Moment an war ich von dieser Sprache fasziniert und bin es bis heute. Seit 2006 halte ich Autorin-Lesungen mit dem anschließenden Sensibilisierungs-Workshop zur Gebärdensprache.

Der Vater meiner wunderbaren Kinder ist Gebärdensprachler, unsere beiden hörenden Mädchen wachsen bilingual auf. Die Gebärdensprache ist für mich eine der „bewegend-sten“ Sprachen der Welt, und ein wesentlicher Teil meines Alltags.

Mein Angebot

Work
shops

Olaf Hoppel und
die Geheimsprache

Lesung und Workshop I
Kindergarten, 1. bis 4. Schulstufe

Olaf Hoppel, der gehörlose Hasenjunge mit den längsten Hasenohren der Welt, kommt an eine Schule für Hörende. Wird es Olaf gelingen, neue Freundschaften zu schließen und Vorurteile auszuräumen?

Ben und
das Mädchen

Lesung und Workshop II
4. bis 6. Schulstufe

Ben ist verliebt – in ein gehörloses Mädchen! Wie schafft er es, sie „anzusprechen“? Und wie können Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden, wenn man die Gebärdensprache noch nicht kann?

Olaf Hoppel zu
Fuß unterwegs

Lesung und Workshop III
Kindergarten, 1. bis 4. Schulstufe

Olaf Hoppel liebt es, zu Fuß unterwegs zu sein. Da der gehörlose Hase seine Umgebung visuell wahrnimmt, ist er im Straßenverkehr besonders aufmerksam und wird in einer Notsituation sogar zum Lebensretter!!

Zu den Workshops

Buch

Olaf Hoppel und
die Geheimsprache

Olaf Hoppel ist ein ganz besonderer Hase! Er hat die längsten Hasenohren der Welt – mit denen er allerdings nicht hören kann. Denn Olaf ist gehörlos und verwendet die Gebärdensprache, um sich verständlich zu machen. Als er an eine Schule für Hörende kommt, fühlt er sich anfangs von seinen Schulkollegen unverstanden. Doch allmählich erweckt er mit seiner „geheimen“ Sprache das Interesse aller Hasenkinder. Wird es Olaf gelingen, neue Freundschaften zu schließen und Vorurteile auszuräumen?

Zum Buch

Buch

COMING SOON

Olaf Hoppel
zu Fuß unterwegs

Ihr wollt Olaf Hoppel auch im Straßenverkehr begleiten? Dann freut euch auf eine Hasengeschichte über aktive, umweltfreundliche und sichere Mobilität für Kinder.

Ein Polizist regelt den Verkehr, was bedeuten seine Armzeichen?
Was ist der Unterschied zwischen einem gemeinsamen und einem getrennt geführten Radweg?
Darf ich überall über die Straße gehen?

Olaf Hoppel kennt die Antworten! Der Hase mit den längsten Hasenohren der Welt liebt Verkehrszeichen und kennt alle Straßenverkehrsregeln! Vielleicht auch deshalb, weil Olaf mit seinen Ohren nicht hören kann – er ist gehörlos und nimmt seine Umgebung visuell wahr. Wie geht es Olaf, wenn er zu Fuß im Straßenverkehr unterwegs ist? Worauf achtet er besonders? Und wie lauten die Antworten auf die oben gestellten Fragen?

LINKS, RECHTS, LINKS, mit Olaf gelingt’s! 

Projekte

Bayerisches Fernsehen,
Sehen statt Hören

Sensibilisierung von Anfang an

Was braucht eine inklusive Gesellschaft?
Inklusion – dieses Wort ist in aller Munde. Glücklicherweise. Doch was braucht es, damit Inklusion auch wirklich funktioniert? Aufklärung und Information, Bildung und Sensibilisierung – und das möglichst schon von Kindesbeinen an.

Zum Filmbeitrag

DEAF CULTURE – (m)eine bunte visuelle Welt!

Vortrag ab der 7. Schulstufe

Diesen Vortrag halte ich mit einer gehörlosen Referentin bzw. mit einem gehörlosen Referenten zusammen ab, ich fungiere dabei als Dolmetscherin. 

Themenauszug

  • Die Geschichte der Gehörlosen vom frühen Mittelalter bis heute
  • Ursachen von Gehörlosigkeit
  • Fingeralphabet, Grammatik, Lippen ablesen
  • Herausforderungen im Alltag
  • Hilfsmittel und Hörgeräte
  • Tipps im Umgang mit gehörlosen Menschen und weitere interessante Infos
Zum Angebot

Frühere Projekte mit Gebärdensprache

2012 | Theater Arbos Wien

Regie & Choreographie: Juho Saarinen | Rolle: Tänzerin (visuelles Tanztheater mit Gebärdensprache)

2010 | Theater Arbos Wien

Regie & Choreographie: Juho Saarinen | Rolle: Tänzerin (visuelles Tanztheater mit Gebärdensprache)

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2008 | Musikvideo in Gebärdensprache

Anfang Sommer 2008 hatte der amerikanischer Schauspieler Zach Braff, bekannt aus der Serie „Scrubs – die Anfänger“, einen Aufruf auf YouTube gestartet um für seinen Freund, den Musiker Jay Clifford, ein Video für dessen neuen Song KNOW WHEN TO WALK AWAY mit Hilfe von kreativen Leuten rund um den Globus zu gestalten.

Der Regisseur Nick von Uthmann fand Gefallen an der Idee, wollte den Song in Gebärdensprache übersetzt filmen und stieß bei seiner Suche nach einer Interpretin auf mich. 

So waren wir im Mai 2008 in München und Umgebung unterwegs um das Projekt zu realisieren. Meine gehörlose Freundin Daniela Herde half bei der Übersetzung des Textes in die Gebärdensprache.

Nick hat das Video eingereicht und wir kommen in der offiziellen Version des Videos einige Male vor. Unser Beitrag eröffnet außerdem den Clip.

OFFICIAL Video for „Know When To Walk Away“ by Jay Clifford

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Song: Jay Clifford | Idee: Zach Braff

Regie: Nick von Uthmann | Gebärdeninterpretation: Julia von Juni | Gebärden-TÜV: Danny Herde

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2006 | Theater GESTUS

Das Theaterstück wurde beim Deutschen Gebärdentheaterfestival (DeGeTh) am 13. und 14. Oktober 2006 mit dem Preis für die beste Schauspielerin (Nadine Höchtl) und dem Preis für den besten Text von Julia von Juni ausgezeichnet.

www.degeth.de

Regie und Text: Julia Saarinen
Mit: Nico Bretschneider, Nadine Höchtl, Julia Hroch, Luis Aksoy

Mit wackeligen Knien bei der Preisverleihung am 14. Oktober 2006 im Gehörlosenzentrum München.

2005 | Theater Haus Nummer 2

Regie: Jessica Latein | Rolle: Johanna, gespielt in Gebärdensprache

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